Nützliche Tipps für Autofahrer und Autofahrerinnen

Um den Self-Service Ihres Fahrzeuges zu unterstützen, haben wir eine Liste an nützlichen Service- und Wartungstipps für Sie zusammengestellt.

To-do-Liste für die Reifenkontrolle

Auf was Sie bei der Kontrolle Ihrer Reifen achten sollten

Kontrollieren Sie regelmäßig den Druck und Verschleiß Ihrer Räder.

Achten Sie auf sichtbare Schäden und vor allem auf Vibrationen, die von unwuchten Reifen herrühren können.

Vergessen Sie bitte nicht, das Reifenalter im Auge zu behalten. Bei alten Reifen ist die Gummimischung oft schon verhärtet, wodurch sich die Bodenhaftung stark reduzieren kann – ein oft unterschätztes Risiko. 

Gerne beraten wir Sie persönlich zu diesen Themen. Wir nehmen uns Zeit und zeigen Ihnen, worauf es ankommt.

Ihre Sicherheit ist es uns wert.

Das Reifenverfallsdatum und die DOT-Nummer

Auch Reifen haben ein Verfallsdatum

Wussten Sie, dass Reifen ähnlich wie Lebensmittel unabhängig von der Profiltiefe auch ein Verfallsdatum besitzen?

An der Reifenflanke befindet sich eine so genannte DOT-Nummer, die für ein "Reifengeburtsdatum" steht. Die Nummer gibt Auskunft über den Zeitpunkt der Reifenproduktion. Aus dieser Angabe kann hochgerechnet werden, wann der Reifen, auch unabhängig von seiner Profiltiefe, gewechselt werden sollte.

Der Hintergrund ist, dass der Reifengummi im Laufe der Zeit aushärtet und dieser Prozess die Haftwirkung der Reifen entsprechend verringert. Alle Reifen haben Gummibeimischungen, die den Reifengummi besonders elastisch halten. Im Laufe der Zeit verflüchtigen sich aber die Gummibeimischungen und der Reifengummi härtet aus. In der Regel behält der Gummi eines Reifens rund vier Jahre seine volle Elastizität. Wann die Elastizität langsam nachlässt, sagt die DOT-Nummer.

Beispiel: DOT 1714

Die ersten beiden Ziffern bezeichnen die Kalenderwoche, die beiden hinteren Ziffern das Jahr der Herstellung. In unserem Fall ist der Reifen in der siebzehnten Kalenderwoche 2012 hergestellt worden. Wer sich an die Vierjahresregel hält, sollte den Reifen unabhängig von seiner Profiltiefe bereits im März 2018 wechseln. Bitte beachten Sie, dass über div. Internetplattformen gekaufte Neureifen oft schon ein Alter von vier Jahren haben.

Achten Sie besonders auf die DOT-Nummer bei Ihren Winterreifen. Auf eisiger oder nasser Fahrbahn ist ein Haftungsverlust der Reifen besonders fatal, da Sie gerade im Winter auf die optimale Wirkung der Gummimischung angewiesen sind.
Generell gilt, dass gute Markenreifen, soferne sie richtig gelagert sind, weit länger als vier Jahre sehr gute Haftungseigenschaften besitzen.
Fragen Sie uns, wenn Sie sich nicht sicher sind, ob ein Wechsel Ihrer Reifen nötig ist.

Die gerne praktizierte Variante, einen 'alten' Winterreifen (z.B. unter 4mm Profiltiefe) als Sommerreifen weiterzuverwenden, können wir nicht empfehlen, die Winterreifengummimischung ist einfach nicht für sommerliche Temperaturen geeignet und es kann zu groben Reifenschäden oder gar zu Reifenplatzern kommen.
Vorsicht gilt mit Winterreifen im Sommer im Ausland: in Italien beispielsweise sind Winterreifen im Sommer verboten. Sollten Sie mit Winterreifen erwischt werden, dann drohen saftige Strafen und in Einzelfällen kann es sogar passieren, dass Ihnen die Kennzeichen abgenommen werden und dass das Fahrzeug sofort stillgelegt wird.

Bitte im Sommer mit Sommerreifen und im Winter mit Winterreifen fahren!
Sie tragen ja auch Ihre Winterschuhe auch nicht im Sommer, nur weil sie alt sind und Sie sich im Herbst ohnehin neue anschaffen, oder?

Wissenswertes zur Profiltiefe der Reifen

Auf die Millimeter kommt es an

Die Mindestprofiltiefe bei Reifen beträgt EU-weit 1,6 mm. Aus Sicherheitsgründen sollten Sommerreifen auf jeden Fall bereits ab 2 mm und Winterreifen spätestens bei 4 mm Profiltiefe ausgetauscht werden. Unterhalb dieser Tiefe besteht erhöhte Aquaplaning-Gefahr.

Laut österreichischem Gesetz gelten Winterreifen unter 4 mm Profiltiefe nicht mehr als Winterreifen sondern als Sommerreifen. Dies kann im Fall der Fälle haftungsrechtliche Konsequenzen nach sich ziehen. Unter einer Profiltiefe von 4 mm ist außerdem die Haftung im Schnee nicht mehr ausreichend, was verkehrstechnisch ein großes Risiko darstellt.

Die Profiltiefe/Verschleißgrenze ist auch ohne einen Profiltiefenmesser direkt am Reifen zu erkennen. Die Reifenhersteller haben an ein bis zwei Stellen in der Mitte des Reifenprofils einen Steg eingearbeitet – den Verschleißindikator. Bei Sommerreifen wird dieser spätestens bei 1,6 mm, bei Winterreifen spätestens bei 4 mm Profil sichtbar, wobei er mit dem umliegenden Gummi eine glatte Oberfläche bildet. Allerspätestens dann muss der Reifen gewechselt werden. Wir helfen Ihnen gerne bei der Kontrolle der Profiltiefe.

Der optimale Reifendruck

Regelmäßige Kontrolle ist wichtig

Für die Verkehrssicherheit Ihres Fahrzeuges ist der korrekte Reifendruck besonders wichtig. Überprüfen Sie daher regelmäßig den Reifendruck aller Räder und auch des Reserverads.

Der richtige Reifendruck Ihres Autos steht in der Betriebsanleitung, manchmal auch auf der Innenseite des Tankdeckels oder im Türholm der Fahrertüre. In der Regel haben PKWs vorne zwischen 1,9 und 2,5 Bar, hinten zwischen 1,8 und 2,3 Bar Reifendruck.

Wenn ein Auto voll beladen ist, ist der Reifendruck um 0,2 bis 0,4 Bar zu erhöhen. Die Angaben des Herstellers können in der Regel um bis zu 0,3 Bar überschritten werden, speziell bei warmen Reifen. Dies kann sogar den Spritverbrauch ein wenig senken.

Vor Fahrtantritt oder bei jedem Tankvorgang sollten die im Optimalfall kalten Reifen auf den korrekten Druck überprüft werden. Kontrollieren Sie dabei auch den Zustand und den Druck des Ersatzreifens, sofern Sie noch über einen verfügen.

Verfügt Ihr Fahrzeug bereits über ein Reifendruckkontrollsystem (RDKS), so ist es empfehlenswert, den Reifendruck dennoch unabhängig von der Druckanzeige zu überprüfen. Der angezeigte und der gemessene Reifendruck müssen dabei übereinstimmen.

Kommt es hier zu Unterschieden, sollten Sie schnellstmöglich das Reifendruckkontrollsystem kontrollieren und gegebenenfalls neu einstellen lassen.

Auf regelmäßiges Warten nicht vergessen

Eine jährliche Wartung sorgt für sichere Straßen

Jedes funktionierende Fahrzeug benötigt ein Minimum an Wartung. Die modernen Citroen-Fahrzeuge können dank präziser Fertigungsmethoden sowie der Verwendung von besten Materialien und Schmierstoffen mit sehr weit auseinander liegenden Wartungsintervallen überzeugen. Das schont unter anderem auch Ihren Geldbeutel.

Je nach Fahrleistung ist dennoch ab und zu eine Wartung fällig, um die einwandfreie Funktion Ihres Fahrzeuges zu gewährleisten. Wir führen die vom Hersteller vorgeschriebenen und empfohlenen Wartungs- und Inspektionsarbeiten fachgerecht durch, womit die wertvollen Garantie- und Kulanzansprüche aufrechterhalten werden.

Sie leisten außerdem einen wertvollen Beitrag zur Sicherstellung des Werterhalts Ihres Fahrzeugs. Ein gut gepflegtes und nach Herstellervorgabe gewartetes Fahrzeug kann problemlos zu einem ansehnlichen Preis verkauft werden.

Selbst bei den neuesten Fahrzeugen ist eine regelmäßige Inspektion nötig. Die gesetzliche Regelung besagt, dass die sogenannte „Pickerl“-Überprüfung bei Neuwagen erst nach drei, dann nach zwei und erst dann jährlich durchzuführen ist. Dies birgt das Risiko, dass neue Autos mit sicherheitsrelevanten Mängeln auf unseren Straßen unterwegs sind.

Bei vielen Fahrzeugen ist eine beachtliche Kilometerleistungen/Jahr keine Seltenheit. Auch wenn Sie nur wenig unterwegs sind, empfiehlt es sich, neue Fahrzeuge zumindest einmal jährlich zur Inspektion zu bringen. Denn auch bei neuen Fahrzeugen kann es durch das Einwirkung von Umwelteinflüssen, schlechten Straßen oder Randsteinkontakten zu kleinen, vorerst unbemerkten Schäden kommen. Diese können sich im Laufe der Zeit zu einem richtigen Problem entwickeln.

Im besten Fall führen solche Schäden nur zu erhöhtem Verschleiß (z.B. der Reifen), schlimmstenfalls gefährden Sie andere Verkehrsteilnehmer, weil Ihr Fahrzeug nicht mehr verkehrssicher ist.

Bringen Sie Ihr Fahrzeug deshalb jährlich zur Inspektion. Dabei werden vorhandene, für Sie nicht wirklich sichtbare Schäden und aufkommende Mängel erkannt. Durch das rechtzeitige Beheben von solchen Mängeln können meist teure Folgeschäden verhindert werden. Die minimalen Wartungskosten spielen sich somit von alleine wieder herein.

Wartungstermin vereinbaren

 

Hier finden Sie wichtige Tipps für die richtige Wartung und Pflege ausgewählter Citroen-Teile

Auch Pannendreieck und Verbandspaket gehören laufend kontrolliert

Im Fall der Fälle gut gerüstet

Bitte achten Sie darauf, dass das mitzuführende Pannendreieck auch vorgegebenen Standards entspricht. Durch das Weitergeben von Fahrzeug zu Fahrzeug ist das Pannendreieck oft steinalt und nicht mehr der Norm entsprechend. Wir überprüfen das gerne für Sie. Im Fall der Fälle können Sie ein kostengünstiges, neues, der Norm entsprechendes Pannendreieck bei uns erwerben.

Das Verbandspaket, welches Sie laut Gesetz im Fahrzeug mitführen müssen, hat ein Ablaufdatum. Bitte beachten Sie, dass Sie mit einer Verwaltungsstrafe rechnen müssen, wenn Sie bei einer Verkehrskontrolle mit einem abgelaufenen Verbandspaket erwischt werden. Schlimmer noch als die unangenehme Strafe ist es, wenn Sie im Erste-Hilfe-Fall mit dem alten Verbandsmaterial nichts mehr ausrichten können.

Laut aktuellen Statistiken sind zwei Drittel aller Verbandspäckchen im Ernstfall praktisch nicht brauchbar. Entweder fehlen Bestandteile oder sie dürfen aufgrund des überschrittenen Ablaufdatums nicht mehr verwendet werde.

Wir empfehlen das Verbandspäckchen einmal im Jahr auf Alter und Vollständigkeit zu überprüfen und gegebenenfalls gleich auf eine Autoapotheke aufzurüsten. Diese ist nicht nur umfangreicher ausgestattet, sondern sie entspricht auch der gültigen ÖNORM sowie diversen Normen des europäischen Auslands.

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Carl-Benz Straße 4
3300 Amstetten

Tel.: 07472 / 68 423 

Mail: office@autohaus-radl.at

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